Heilkunde

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Anregung körpereigener Heilmechanismen. Die umstimmende Wirkung stellt man sich als einen Stoß in ein eingefahrenes, fehlerhaftes Reaktionsgeschehen vor. Eine Verbesserung der Selbstregulation Ihres Körpers bedeutet, insbesondere die Reaktionslage des vegetativen Nervensystems positiv zu beeinflussen. Zur Anwendung kommen innerlich und äußerlich verabreichte Stoffe oder Reize. Auch Ernährungsprogramme, Selbstaktivierung des Metabolismus und die Beeinflussung der seelischen Verfassung (z.B. Psychotherapie) sind wirksam, gestörte Regulationsmechanismen, die sich über Jahre entwickelt haben, zu verändern.

Betrachtet man jedoch die Einmaligkeit und Komplexität unseres Körpers wird eins klar – Nachhaltigkeit benötigt Achtsamkeit und Zeit. Welche Methoden für spezielle Erkrankungen zum Einsatz kommen, entscheiden unsere Behandler nach bestem Wissen und der individuellen Situation des Betroffenen. Hierzu gehören:

Der beste Weg zur Heilung ist, die Ursache zu finden. Ursachen suchen bedeutet, wir nehmen uns Zeit für Sie. Zeit, um im Gespräch die Wurzeln in der Tiefe zu sehen. Für das Entstehen eines Gesamtbildes, nutzen wir neben klassischen Untersuchungsmethoden auch die Augen- bzw. Irisdiagnostik.

Ein Irisbild kann bei einem gesundheitlichen Problem darauf hinweisen, dass mehr als nur ein einziges Organ betroffen ist oder, dass das Problem auch eine emotionale oder mentale Komponente hat. Die Irisdiagnostik unterstreicht die Einmaligkeit eines jeden Individuums und dessen Fähigkeit, richtig mit seiner Gesundheit umzugehen. Ihre Iris – mitsamt den Informationen, die sie beinhaltet – spricht ganz für Sie allein.

Zur Behandlung chronischer Schmerzen haben sich manuelle Körper- und Energiearbeit bewährt. Ein gesunder Körper ist in rhythmischer, fließender Bewegung. Die Körpersysteme stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander und verfügen über Mechanismen der Selbstregulation und Selbstheilung. Unfälle, Operationen, Infektionen, Geburtstraumata oder emotionelle Traumata verändern diese Fähigkeiten. Irgendwann gelingt es Ihrem Körper nicht mehr, ein Gleichgewicht zu finden. Es entstehen körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Muskel-, Gelenk oder Rückenschmerzen, dauerhaften Verspannungen und Kopfschmerz.

Hier steckt ein der Ansatzpunkt der Osteopathie. Sie behandelt nicht nur die sichtbaren Symptome, sondern deren zugrundeliegende Störungen. Es gilt mit sanften Techniken die Zonen und Punkte aufzuspüren in denen Blockaden sitzen, entsprechend des Schmerzbildes einzuwirken und die Energien wieder in Fluss zu bringen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bedient sich zum Beispiel der Akupressur, der Akupunktur oder der Philosophie von „Fülle und Leere“. Der Mensch lebt in einem polaren, sich im rhythmischen Wechselspiel durchdringenden Verhältnis zweier Kräfte – dem Yin und Yang. Im Kontext der modernen wissenschaftlichen Lehre, transformiert sich die Akupunktur zunehmend in einen neurobiologischen Wirkmechanismus. Dieser ist unumstritten. Kontrovers wird nur der Weg der Heilung diskutiert. Doch am Ende zählen die Erfolge – oder wie Hippokrates zu sagen pflegte „Wer heilt hat Recht“.

Die Homöosiniatrie umfasst verschiedene naturheilkundliche Ansätze. Beispielsweise Pflanzenheilkunde, Homöopathie, die Neuraltherapie, verschiedene Aspekte der Meridianarbeit oder andere energetische und manuelle Anwendung zur Selbstregulation. Hierbei unterscheiden wir zwei wesentliche Intensitäten der Intervention. Die Immunmodulation und die Immunstimulation. Während bei der Modulierung nur indirekt auf untergeordnete Regulationszentren eingewirkt wird, zielt die Stimulation auf übergeordnete Zentren oder das fehlerhafte System direkt ab. In manchen Fällen wird dieser intensiven Korrektur eine symptomatische Behandlung (z.B. Schmerzbehandlung) vorangestellt.