Ordnungstherapie

Viele Erkrankungen entstehen durch unsere Gewohnheiten. Diese zu ändern ist ein Prozess. Schließlich entstehen diese Verhaltensmuster erst über viele Jahre. Um diesen Einfluss auf unser Wohlbefinden zu verändern, sind zwei Dinge entscheidend. Erstens: die uneingeschränkte Compliance des Patienten. Zweitens: Ausdauer und Willenskraft. Auf allen diesen Wegen begleiten wir Sie gern – als Beobachter und Impulsgeber. Zum Therapiefeld der Ordnungstherapie gehören:

Diese Therapie hat das breiteste Fundament und ist maßgeblich von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Ordnungstherapie zeichnet sich durch eine umfassende Verhältnis- und Verhaltensprävention aus. Ein Ergebnis könnte die Notwendigkeit zur Veränderungen von Gewohnheiten sein. Begriffe wie Selbstreflektion, Disziplin, Selbstliebe und Freude am Tun sowie die Akzeptanz von unangenehmen Situationen stehen hier stellvertretend. Alle Veränderungsprozesse in Ihrem Leben stehen auf dem obersten Prinzip des Selbstmanagements – der Selbstverantwortung.

Eine untergeordnete Ebene ist z.B. das harmonische Verhältnis von Bewegung und Entspannung. Bewegung verbessert den Stoffwechsel und aktiviert zugleich körpereigene Heilung. Somit kann die Bewegung alle naturheilkundlichen Methoden unterstützen. Zum Beispiel bei Schmerzen (Rückenschmerzen, Migräne, verschiedene Frauenleiden). Unbestritten ist die positive Wirkung bei Diabetes mellitus, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Beschwerden im Verdauungstrakt. Auch Schlafstörungen oder Stress werden nachhaltig beeinflusst.

Auch das Ernährungstraining ist immer ein Baustein der Gesundheitsförderung. Wir kennen zahlreiche Erkrankungen deren Ursache in einer fehlerhaften Ernährung liegen. Beschwerden wie Gicht, Zöliakie, Darmreizungen, Müdigkeit, Schlafprobleme, Bluthochdruck und viele andere lassen sich mit richtigem Essen und Trinken direkt positiv beeinflussen. Wenn Sie für sich akzeptiert haben, dass richtiges Essen und Trinken ein Prozess ist, der Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Energie benötigt, dann werden Sie es schaffen.

Machen Sie sich bewusst, dass viele unserer Gewohnheiten sehr alte Verhaltens-Programme (teilweise aus unserer Kindheit) sind. Diese zu ändern benötigt manchmal einfach Zeit. Mentale Coachings sind hierbei sehr hilfreich. Im mentalen Training streben wir die Kommunikation mit den unbewussten Denkzentrale an. In dieser Ebene gilt die Regel der klaren Kommunikation. Zusatzworte wie „nicht“, „kein“, „noch nicht“ oder „niemals“ ignoriert unser Unterbewusstsein. Es erkennt klare verbale Kommunikation – die „Tun-Worte“. Aus ihnen entstehen Glaubensgrundsätze, unsere Werte, unsere Denkprozesse und später unser Handeln. Hier beginnen Sie selbst über einfache Mechanismen und völlig kontrolliert, neue Handlungsprinzipen zu generieren.